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Besuchersicherheit hat höchste Priorität: Notfallübung im Kongress Palais Kassel

HNA Hessische Allgemeine vom 08.09.2014 Fotos: Lothar Koch

Im Kongress Palais Kassel wurde am 6. September 2014 eine aufwändige Notfallübung durchgeführt, bei der das Sicherheitskonzept des Hauses auf Herz und Nieren getestet wurde.

Das Kongress Palais Kassel wurde in den vergangenen Jahren mit umfassenden Modernisierungsmaßnahmen in den Bereichen IT sowie Veranstaltungs- und Bühnentechnik rundum fit gemacht für die Zukunft. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Unternehmen und Veranstalter für das Kongress Palais als Event-Location entscheiden – ob für Tagungen und Messen, Firmenveranstaltungen oder anspruchsvolle Konzerte und Shows.

Doch nicht nur die technische Ausstattung wurde auf den neuesten Stand gebracht. Auch mit der Frage, wie man die größtmögliche Besuchersicherheit gewährleisten kann, haben die Verantwortlichen sich intensiv beschäftigt. In diesem Zuge wurde ein umfassendes, detailliertes und behördlich abgestimmtes Sicherheitskonzept entwickelt. Mit regelmäßigen Notfallübungen, an denen das Personal sowie Rettungsdienste und die Kasseler Berufsfeuerwehr teilnehmen, werden die Alarm- und Evakuierungspläne regelmäßig überprüft und eingeübt. 

Anfang September fand die bisher größte und aufwendigste Übung statt, bei der sich das Sicherheitskonzept bewähren musste.

Realistisches Szenario mit täuschend echten Effekten

Ausgangspunkt des realistisch inszenierten Notfall-Szenarios war ein Kurzschluss in der Elektro-Verteilung des Hauses: Im Aschrott-Flügel, in dem am Samstagmorgen des 6. Septembers scheinbar eine Fortbildungsveranstaltung stattfindet, „explodiert“ gegen 10 Uhr der Verteilerkasten mit einem lauten Knall, Flammen schlagen heraus. Schon kurze Zeit später ist der Seminarraum völlig verraucht. Von den 20 Seminarteilnehmern werden sechs schwer verletzt, die übrigen kommen mit leichten Verletzungen davon. 

Bereits wenige Minuten später rückt die Kasseler Berufsfeuerwehr an, gefolgt von Notärzten, dem Rettungsdienst des Arbeiter-Samariter-Bunds sowie der Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Insgesamt nehmen 26 Feuerwehrleute und 20 Rettungsdienst-Mitarbeiter an dem Einsatz teil und versorgen mit professionellen Handgriffen die zahlreichen „Verletzten“.  Überrascht wurden von der Notfallübung nicht nur die Einsatzkräfte, sondern auch die sieben anwesenden Mitarbeiter des Kongress Palais, die sichtlich erleichtert waren, als sie über den Übungscharakter des Szenarios informiert wurden. 

Verantwortliche und Rettungskräfte ziehen positive Bilanz

Inszeniert wurde die Notfallübung vom technischen Leiter des Kongress Palais Tobias Zweckerl. Für die Rolle der verletzten Seminarteilnehmer hatte er extra 20 ehrenamtliche Helfer des DRK Marburg nach Kassel anreisen lassen, damit im Vorfeld nichts von der geplanten Übung in Kassel bekannt wurde. Darüber hinaus hatte er selbst für die täuschend echten pyrotechnischen Effekte gesorgt und zeigte sich nach der erfolgreich abgeschlossenen Übung sichtlich zufrieden: „Seit drei Jahren hat das Kongress Palais ein detailliertes Sicherheitskonzept“, so Zweckerl. „Mit Hilfe der Großübung haben wir zahlreiche interne und externe Abläufe und Routinen nun praktisch überprüft und mit Erfolg eingeübt.“

Oliver Höppner, Bereichsleiter Kongress Palais, ergänzt: „Bei Notfällen muss jeder Handgriff, jeder Ablauf sitzen, um größeren Schaden abzuwenden. Die kontinuierliche Schulung des Personals auf Basis unseres Sicherheitskonzeptes ist hierfür das A und O.“

Der Einsatzleiter der Kasseler Feuerwehr, Michael Pflüger, zeigte sich zufrieden mit der Notfallübung, sieht aber hier und da noch Optimierungsbedarf: „Die eigentliche Übung hat sehr gut funktioniert. Natürlich gibt es aber auch immer wieder Kleinigkeiten, die man noch verbessern kann.“

Auch die Geschäftsführerin der Kassel Marketing GmbH, Angelika Hüppe, war erleichtert, dass das neue Sicherheitskonzept für das Kongress Palais den bisher größten Praxistest bestanden hat: „Ich freue mich über den positiven Verlauf der Großübung und die gute und effektive Zusammenarbeit aller Beteiligten. Die Besuchersicherheit steht für uns als Betreiber des Kongress Palais an erster Stelle.“

Eine rundum positive Bilanz also für die sorgfältig vorbereitete Notfallübung – hat sie doch klar gezeigt, dass sich die intensive Beschäftigung mit dem Thema Besuchersicherheit ausgezahlt hat. Bleibt also nur zu hoffen, dass ein entsprechendes Szenario sich in der Realität niemals wiederholen wird.

 

 
 

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